Waldveilchen, Buschwindröschen, Narzissen, Krokusse, Tulpen…überall in der Natur öffnen die Blumen ihre Blüten und laden Bienen, Hummeln und Schmetterlinge ein, sich an ihrem Nektar zu nähren. Im Namen „April“ steckt das lateinische Wort „aperire“, was „öffnen“ bedeutet. Und das ist auch die Einladung des vierten Monats an uns: uns zu öffnen für die Schönheit der erwachenden Natur, für das, was neu in unser Leben kommen möchte. Sich zu öffnen, erfordert Mut und Risiko. Wer in der Vergangenheit verletzt wurde, scheut vielleicht neuen Schmerz. Doch wer den Schmerz aus seinem Herzen verbannt, verschließt sich gleichzeitig für die Liebe und Freude. Auch Blüten riskieren mit der Öffnung, in späten Frösten zu erfrieren. Und trotzdem tun sie es. Denn so ist das Leben und so ist ihre Bestimmung. Wer sich in Vertrauen übt, hat es einfacher, sich zu öffnen. Dabei können folgende Übungen hilfreich sein.
- Kraft aus der Vergangenheit schöpfen: Führe dir vor Augen, was für herausfordernde Situationen du bereits in deiner Vergangenheit gemeistert hast. Was hat dir damals geholfen? Wie hast du dich gefühlt, als du geschafft hast, was du du wolltest. Gehe mit dieser Energie an die neuen Herausforderungen ran. Sag’ deiner Angst, dass du sie siehst und ernst nimmst und gehe dann trotzdem die ersten Schritte ins Unbehagen.
- Im Jetzt und Hier leben: Wenn wir in schmerzlichen oder auch schönen Erfahrungen aus der Vergangenheit verharren oderuni zu viele Gedanken oder Sorgen über die Zukunft machen, kann uns das in der Gegenwart ausbremsen. Gestern ist vorbei, morgen noch nicht da. Der jetzige Moment ist alles, was wir sicher haben. Und wir können bestimmen, wie wir in gestalten, was wir sehen, fühlen, denken und tun wollen. Und damit unsere Stimmung beeinflussen.
- Danke sagen: danke ist das kürzeste „Gebet“. Es trägt eine hohe Schwingung und versetzt uns augenblicklich in einen besseren Gemütszustand. Neben all dem, was vielleicht gerade nicht für uns läuft, gibt es immer auch vieles, das wir bereits haben und wofür wir dankbar sein können. Wie etwa unseren Atem, ein Sonnenaufgang, das Lächeln eines Menschen, dem wir zufällig im Zug begegnen. Diese Dinge bewusst wahrzunehmen, öffnet das Herz.
- Den Blickwinkel verändern: Wir können das Glas halb voll oder halb leer sehen. Ein und der selben Situation etwas positives oder Negatives abgewinnen. Es liegt in deiner Hand, worauf du den Fokus richtest und mit welcher Energie du dein Leben gestaltest.
- Gutes in deinem Leben manifestieren: du bist der Schöpfer/die Schöpferin deiner eigenen Wirklichkeit. Stelle dir vor, wie du dir dein Leben wünschst. So konkret wie möglich. In allen Bereichen. Vielleicht magst du sie auch aufschreiben. Und dann denke, fühle, sprich und handele so, als ob es bereits Wirklichkeit wäre. So manifestierst du, was du in dein Leben holen möchtest.

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