Im September scheint die Natur nochmal innezuhalten und uns mit ihrer ganzen Schönheit in Form von Blüten, Früchten oder Nüssen zu beschenken. Und doch ist der Abschied vom Sommer spürbar. Die Sonne verliert an Kraft, die Tage werden immer kürzer, die Nächte kälter. Zum Monatsende sind die Zeichen des Rückzugs und des Abschieds in der Natur unübersehbar. Abschied zu nehmen, fällt vielen von uns schwer.  Gleichzeitig liegt in jedem Abschied auch eine Chance, etwas Altes hinter uns zu lassen und unsere Energie ganz auf die Gegenwart sowie die Zukunft zu richten. Dabei kann es spannend sein, uns zu fragen,  

  • was ist mir wirklich wichtig im Leben
  • was trage ich vielleicht noch aus Gewohnheit mit und nicht weil ich mich bewusst dafür entscheide 
  • was kann ich aus dem Abschiedfür mich lernen
  • Wie kann ich raus aus der Traurigkeit und in die Zuversicht und ins Vertrauen gehen?

  Alles ist im Fluss und im Wandel. Wir möchten, was uns gefällt, beibehalten. Und dabei gibt es nichts, was so beständig ist, wie die Veränderung. Der September lehrt uns, anzunehmen, was wir nicht ändern können, die zunehmend Dunkelheit als Chance zu sehen, uns des Wertes des Lichtes einmal mehr bewusst zu werden – gerade im Gegensatz zur Dunkelheit und nicht, weil es immer da ist. Der Abschied, auch von etwas Geliebtem, ist immer eine Chance für Neuerung und Wachstum. Und oft geschieht dieser, wenn wir unsere Komfortzone verlassen und der Angst ins Auge schauen.